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LEAD Innovation Blog

Lesen Sie hier unsere neuesten Beiträge über Innovationsmanagement und Innovationen verschiedenster Branchen.

Datum: 18-Mai-2021
Autor: Daniel ZAPFL

5 Gründe, warum Innovationsvorhaben nicht gestartet werden

 

Zahlreiche Unternehmen sind durchaus gewillt, innovative Lösungen, Produkte oder gar Geschäftsmodelle zu entwickeln. Viele dieser Innovationsvorhaben aufgeschoben oder scheitern, bevor sie überhaupt noch gestartet sind. Welche Gründe dahinterstehen und welche Lösung wir dafür anbieten können, lesen Sie in diesem Beitrag.

  1. Corona bremst Innovationen aus

Die Coronakrise bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Innovationsstärke von Unternehmen. Innovationsprojekte werden nicht gestartet, weil die Unsicherheit über den Zeitpunkt der Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität zu groß ist. Wir erleben derzeit, dass viele Unternehmen die weitere Entwicklung abwarten und auf ein Signal hoffen, dass es wieder normal weitergehen wird.

Eine WIFO-Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie (Juni 2020) bestätigt dies: 53% der österreichischen Unternehmen haben zum Zeitpunkt der Befragung Investitionsprojekte bereits aufgeschoben oder wollen aufschieben. 21% haben Projekte gestrichen oder werden dies tun. Rund 18% haben hingegen angegeben, Kürzungen bei Projekten zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen vorgenommen zu haben

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) auf Basis der Konjunkturumfrage 2020 des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in ihrem Gutachten 2021.

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  1. Personelle Ressourcen sind nicht vorhanden

Ein weiterer Grund für Verzögerungen bei bereits geplanten Innovationsvorhaben sind fehlende Ressourcen zur Umsetzung. Verantwortliche Personen sind oftmals durch zu viele laufende Projekte blockiert und haben schlichtweg keine zeitlichen Ressourcen für ein weiteres Projekt.

Fakt ist aber auch, dass Kurzarbeit Unternehmen aufhält, Innovationen zu entwickeln. Dies trifft im Moment vor allem auf große Unternehmen zu. Die Produktivität und Zusammenarbeit der Teams leiden unter den Bedingungen der Kurzarbeit. Viele Innovationsvorhaben können nicht gestartet und umgesetzt werden, wenn Mitarbeiter gar nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind.

  1. Kritische Unternehmensgröße

Unternehmen auf dem Sprung vom Mittelstandsunternehmen zum Großunternehmen haben den Bereich Innovationsmanagement häufig noch nicht definiert. Es gibt zwar eine Abteilung für Marketing, Produktmanagemet und F&E, aber keinen Mitarbeiter, der sich dezidiert um das Innovationsmanagement kümmert.

Innovationsvorhaben werden somit gar nicht erst gestartet, weil das Unternehmen die Ressourcen für deren Umsetzung nicht aufgebaut hat. Meist rückt das Thema strukturiertes Innovationsmanagement erst ab einer Unternehmensgröße von 200 bis 250 Mitarbeitern in den Fokus.

  1. Innovationsvorhaben scheitert im Anfangsstadium

Erste Ideen für Innovationen sind schnell generiert, die Realisierungsquote steht allerdings auf einem anderen Blatt. Insbesondere in reifen Unternehmen werden oft viele Innovationsvorhaben geplant, aber nicht zum Erfolg geführt.

Die Vorhaben scheitern meist sehr früh – noch bevor überhaupt die Machbarkeit und das Potential der User überprüft wurde. Es kommt gar nicht so weit, ein MVP (Minimum Viable Product) zu entwickeln und dieses von Kunden testen zu lassen.

Die Ursachen dafür sind vielfältig – von mangelhaften Strukturen im Innovationsmanagement und schleppenden Prozessen mit langen Entscheidungszyklen bis hin zu Schnittstellen- und Kommunikationsproblemen oder fehlenden Kosteneinschätzungen.

  1. Falsche Ressourcenverteilung

Innovation bringt immer auch Veränderungen mit sich, mit denen sich viele Mitarbeiter nicht identifizieren können oder die Verunsicherungen und Widerstände auslösen. Das hat zur Folge, dass der Fokus bei Innovationsvorhaben häufig darauf gelegt wird, Argumente gegen das Projekt zu finden – anstatt diese Zeit für die Machbarkeitsprüfung zu nutzen.

Die fehlende Unterstützung für Innovationen ist einer der Hauptgründe für das Scheitern von Innovationen. Viele Ressourcen gehen durch Reibungsverluste und langwierige Diskussionen verloren. Es ist kein Einzelfall, dass monatelang alleine darüber diskutiert wird, mit welchem Suchfeld gestartet werden soll. Diese Zeit kann wesentlich effizienter genutzt werden, indem die Ressourcen von Beginn an auf die Machbarkeitsprüfung bzw. Entwicklung eines MVP abgestellt werden.

Fazit: Schlüsselfertige Innovation als Lösung

Modernes Innovationsmanagement kann Ressourcen zur Überprüfung der Machbarkeit einer Innovation viel effizienter nutzen. Schlüsselfertige Innovationen sind in deutlich kürzerer Zeit mit deutlich weniger Ressourceneinsatz realisierbar.

Der gesamte Prozess von der Idee bis zum funktionsfähigen Prototyp wird nach einem entsprechenden Briefing von Lead Innovation übernommen. Workshops mit Mitarbeitern sind bei dieser Methode nicht erforderlich.

Trotz Corona, fehlender Ressourcen oder interner Widerstände lassen sich durch das Outsourcing der Innovationsentwicklung schnell umsetzbare Innovationen realisieren. Innerhalb weniger Monate liegen die ersten, angreifbaren Prototypen auf dem Tisch, anhand derer das weitere Vorgehen bewertet werden kann.

Das Prinzip der schlüsselfertigen Innovation ist vergleichbar mit der Erstellung einer neuen Website. Der Programmierer entwickelt die Website im Rahmen Ihrer Vorgaben, aber Sie selbst werden nicht mitprogrammieren. Genauso verhält es sich mit schlüsselfertigen Innovationen.

 

Daniel ZAPFL

Born in Graz, Austria. After positions as project manager & head of innovation of the project management at LEAD Innovation, Daniel Zapfl has been responsible for the success of the innovation projects of our innovation partners since January 2018.

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