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Wie Sie mit Schulungen Ihre Innovationskultur gezielt verbessern

Ihre Innovationskultur verbessern Sie, wenn Ihre Mitarbeiter:innen Ideen haben DÜRFEN, KÖNNEN und auch WOLLEN. Um gute Ideen zu formulieren und bis hin zur Marktreife weiter zu verfolgen, reicht bloße Kreativität nicht aus. Dafür ist spezielles Know-how notwendig. 

Was Innovation für Ihren Betrieb konkret bedeutet und von welchen Mitarbeiter:innen Sie Impulse dafür erwarten, haben Sie bereits in der ersten Stufe – dem DÜRFEN – ganz klar definiert. In der zweiten Phase geht es darum, das Know-how – also das KÖNNEN – zu stärken. Folgende Kompetenzen sind dafür notwendig:

1) Die Ideen formulieren und bewerten

Gute Ideen hängen nicht vom Zufall ab. Es gibt zahlreiche Methoden, mit dem sich gezielt kreative Konzepte entwickeln lassen. Das Brainstorming ist dabei der Klassiker schlechthin. Doch auch mit der Osborn Checkliste lassen sich systematisch Einfälle für neue Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle finden. Daneben gibt es noch viele weitere Werkzeuge, mit denen Sie die Kreativität Ihrer Mitarbeiter:innen anspornen können. Gleichzeitig ist es wichtig, Ideen in einer möglichst frühen Phase zu bewerten. 

Etablierung von Innovationskultur Download

2) Das Innovationsprojekt managen

Ideen sind der Rohstoff für Innovationen. Bis ein kreatives Konzept zur Marktreife heranwächst, gibt es noch unzählige Hürden zu überwinden. Das Management von Innovationsprojekten ist deshalb so komplex, weil dabei intern gelernte Bahnen verlassen werden müssen. Eingetrampelte Pfade führen eben nicht zu Innovationen. Echte Macherqualitäten und ein gewisses Maß an Kreativität was die Wahl neuer Wege betrifft, aber auch Genauigkeit sind ein absolutes Muss. Denn: Nicht gänzlich abgearbeitete To-Do-Listen, verschobene Termine oder lückenhafte Protokolle haben schon zahlreichen vielversprechenden Ideen den Garaus gemacht.

3) Den Prozess von der Idee bis zum Markeintritt moderieren

Innovation hat immer auch sehr viel mit Emotion zu tun. Zu eigenen Ideen entwickeln wir alle eine innige Liebe, die blind macht. Deshalb wollen wir die eigenen Geistesblitze bestmöglich präsentieren. Das Problem dabei: Unter Ihren Mitarbeiter:innen werden sich sowohl begnadete Verkäufer:innen für die eigene Sache, aber auch introvertierte Kolleg:innen befinden. Damit wirklich nur die besten und nicht die am besten präsentierten Konzepte weiterverfolgt werden, bedarf es einer professionellen Moderation. Denn nur, wenn sich die Moderatoren bzw. der Moderator inhaltlich selbst nicht einbringt, ist sichergestellt, dass der Fokus auf den Fakten bleibt. Eine neutrale Moderation begleitet den Innovationsprozess von der Idee bis zum Markteintritt, denn sie hilft dabei, die zahlreichen Hürden durch rein sachliche Argumente zu überwinden.

4) Die Stärken und Schwächen der Innovationsmethoden kennen

Angefangen von der Auftrags-F&E über die Lead User Methode bis hin zur TRIZ Methode – es gibt viele Arten, um Innovationen zu generieren. Um die für das eigene Unternehmen, das konkrete Ziel und die aktuelle Situation am besten geeignetste herauszufinden, müssen Sie nicht jedes einzelne Werkzeug aus dem Effef beherrschen. Es ist ausreichend, die Grundzüge, die Stärken und die Schwächen jeder einzelne Methode zu verstehen. Denn dann können Sie sich für ein Werkzeug entscheiden und auch externe Dienstleister:innen engagieren, die sich auf Methode Ihrer Wahl spezialisiert haben.

 

Mehr Köpfe liefern auch mehr Ideen

Wie Ihr Schulungsprogramm konkret aussieht, hängt zunächst einmal davon ab, ob Sie den Großteil oder nur eine kleine Gruppe Ihrer Belegschaft mit Innovationsaktivitäten betrauen wollen. Bedenken Sie bei dieser Entscheidung, dass die Kreativität Ihrer Mitarbeiter:innen eine Ressource ist, die Ihnen bereits zur Verfügung steht und deshalb relativ geringe Kosten verursacht. Außerdem generieren Mitarbeiter:innen-Innovationen noch eine Reihe von anderen Vorteilen für Ihr Unternehmen. Andererseits ist das Aussieben von nicht relevanten Konzepten auch mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Basis-Know-how für viele - Spezialwissen für wenige

Als ersten Schritt empfiehlt sich eine Basisschulung, bei der die Teilnehmer:innen lernen, Ideen zu formulieren und zu bewerten. Diese Seminare sollten Sie so vielen Mitarbeiter:innen wie möglich anbieten. Denn je höher die Teilnehmer:innenzahl, desto größer ist die kreative Kraft und auch die Anzahl der unterschiedlichen Perspektiven, und damit auch die Vielfalt der generierten Ideen. In solchen Workshops kann sich auch herauskristallisieren, welche:r Mitarbeiter:in welche Rolle im Innovationsprozess spielen kann und will. Vielleicht finden Sie dabei sogar jemanden, der die Fähigkeiten für eine:n interne:n Innovationsmanager:in mitbringt. Auf jeden Fall können Sie auf Basis der ersten Schulungsmaßnahme und Ihrer eigenen Anforderungen das weitere Ausbildungsprogramm gestalten. Denn es ist nicht sinnvoll, Ihre komplette Belegschaft in Sachen Moderation, Projektmanagement oder Methodenwissen zu schulen.

Viele Wege führen nach Rom

Damit Sie all die genannten Kompetenzen intern aufbauen, gibt es viele Möglichkeiten. Hier finden Sie ein paar Ansätze, die Ihnen die Entscheidung erleichtern:

  • Sie lassen einige Mitarbeiter:innen aus möglichst vielen verschiedenen Abteilungen externe Seminare absolvieren. Diese Mitarbeiter:innen schulen dann in weiteren Schritten ihre Kolleg:innen selbst. Dieser Train-the-Trainer-Ansatz hat den Vorteil, dass die von externen Ausbildner:innen geschulten Kolleg:innen die Inhalte genau auf Ihre internen Bedürfnisse herunter brechen können und so ihren Kolleg:innen maßgeschneiderte Inhalte weitergeben können.
  • Sie führen eines oder auch mehrere Innovationsprojekte gemeinsam mit einem externen Dienstleister bzw. einer externen Dienstleisterin durch. Diese:r Partner:in schult aber auch gleichzeitig einige Ihrer Mitarbeiter:innen. Diese können dann die wichtigen Rollen, wie etwa die Moderation oder auch das Projektmanagement bei zukünftigen Innovationsprojekten übernehmen. Dieser Weg ist dann zu empfehlen, wenn eine spezielle Innovationsmethode – etwa die Lead User Methode – Ihre Bedürfnisse ganz besonders gut abdeckt und Sie dieses Werkzeug sehr oft einsetzen.
  • Schulen Sie eine Gruppe Ihrer Mitarbeiter:innen in den Bereichen Projektmanagement, der Moderation und dem Methodenwissen. Alle drei Bereiche haben inhaltlich nie etwas mit dem einzelnen Innovationsprojekt zu tun und gehorchen immer den gleichen Qualitätskriterien. Diese Gruppe können Sie dann als interne Servicestelle implementieren, die dem gesamten Unternehmen bei Innovationsprojekten zur Seite steht.

Welche Kompetenzen Ihr Schulungsprogramm vermitteln soll, hängt auch immer davon ab, wie häufig Sie Innovationsprojekte betreiben. Eine Basisschulung, die Ihrer Belegschaft vermittelt, Ideen besser formulieren und zu bewerten, sollte Ihr Programm auf jeden Fall umfassen. Denn hier geht es darum, den intern vorhanden Rohstoff für Innovationen besser zu nutzen. Das Projektmanagement, die Moderation und die Methodenkompetenz können Sie auch an externe Dienstleister:innen auslagern. Die Vorteile dabei: Diese:r Partner:in ist in allen drei Bereichen sehr erfahren und zudem neutral.

Fazit: Wie Sie mit Schulungen Ihre Innovationskultur gezielt verbessern

Ideen haben kann freilich jede:r. Diese zu formulieren, zu bewerten und letztendlich bis zur Marktreife zu führen, verlangt spezielle Fähigkeiten. Es reicht nicht, ihren Mitarbeiter:innen zu vermitteln, dass sie Ideen haben DÜRFEN. Sie müssen ihnen auch das Werkzeug dazu geben, dies professionell zu KÖNNEN. Denn das ist der zweite wichtige Schritt, um Ihre Innovationskultur zu verbessern. Welche Tiefe Ihr Schulungsprogramm aufweist hängt davon ab, ob Sie Ihr Innovationsmanagement intern abdecken oder sich gezielt Inputs von externen Partner:innen holen wollen.

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Daniel Zapfl

Durch seine umfangreiche Erfahrung im ganzheitlichen Innovationsmanagement bringt Daniel wertvolle Einblicke und Best Practices aus verschiedenen Branchen in Ihr Innovationsvorhaben ein. Disruptiv und mutig fordert er bekannte Denkmuster heraus. Als TRIZ-zertifizierter Sparringspartner begleitet Daniel Sie verlässlich und strukturiert bei der kreativen Lösungsfindung. Kritischer als der kritischste Kunde, hat er stets das „Big Picture“ vor Augen.
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