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LEAD Innovation Blog

Lesen Sie hier unsere neuesten Beiträge über Innovationsmanagement und Innovationen verschiedenster Branchen.

Datum: 04-Feb-2021

Zeitpunkt Zukunft. Wann man Innovation planen sollte.

Der Weg zum Markterfolg benötigt Strategie und Planung. Wie und wann man Innovationen am besten plant, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Bevor eine Innovation zu Stande kommt, sollten Sie, aus Unternehmensperspektive, einen Blick in die Vergangenheit werfen. Was hat mein Unternehmen erfolgreich gemacht?

An dieser Stelle können Sie eine Auflistung von bisherigen Innovationen in Form eines Innovationsstammbaums erstellen. Einen Weg dorthin bietet die Befragung von langjährigen Mitarbeitern, die hilfreich ist, um die Innovationen zu sammeln und zu verstehen was Innovation für die eigenen Mitarbeiter bedeutet. Zusätzlich dient es der Verbesserungen von alten Innovationen oder hilft Inspirationen für neue Strategien und Suchfelder zu generieren.

Der Innovationsstammbaum

LEAD_Stammbaum.001

Beispiel für einen Innovationstammbaum anhand der Automobilindustrie.

Der LEAD Innovationsstammbaum dient zur grafischen Darstellung der Innovationen eines Unternehmens der Vergangenheit. Er schafft eine Übersicht der Innovationen und zeigt, mit welchen Innovationen Sie in der Vergangenheit am Markt erfolgreich waren, denn aus der Vergangenheit können wichtige Schlüsse für die Zukunft gezogen werden. Dieser Innovationsstammbaum beinhaltet Produkte, Prozesse, Dienstleistungen, Strukturen und Geschäftsmodelle.

Im nächsten Schritt schauen Sie, ob diese Innovationen vom Markt getrieben (Pull Innovation) sind oder ob sie aktiv aus eigener Forschung in den Markt gedrückt worden sind (Push Innovationen). Man hinterfragt außerdem, wie die Innovationen entstanden sind, ob die Innovationen interner oder externer Herkunft waren?

Diese Learnings ziehen Sie aus dem Stammbaum, dann wird definiert was ist eine Innovation für Ihr Unternehmen? Eine allgemeine Definition Innovation ist beispielsweise:

Innovation = Invention + Markterfolg

Von Josef Schumpeter 

Anschließend dreht sich alles um das Thema Trends.

Was kommen für Trends in der Zukunft, was brauchen meine User, wie sieht es am Konkurrenzmarkt aus und wann wird ein Trend für mein Unternehmen relevant?

Beispiel Virtual Reality

Wenn ein Trend, beispielsweise Virtual Reality, auffällt, sollten sich dazu interne und externe Experten beraten, ob dieser Trend ein Zukunftsthema für Ihr Unternehmen sein könnte. Ist es relevant für das Unternehmen oder nicht? Wenn man sich als Unternehmen entscheidet, den Trend in die Innovationsstrategie einzubauen, ist die Frage nur noch: Wann?

Aus der Kombination der Vergangenheit und verschiedener Trends werden dann Suchfelder abgeleitet.

Diese Suchfelder bestehen aus den folgenden Parametern:

 

  • Zielgruppe- WER?
  • Zeitpunkt- WANN?
  • Innovationsart- WAS?
  • Innovationsgrad- WIE NEU?
  • Suchfeldsatz- genaue Beschreibung, was entwickelt werden soll.

 

Es ist essentiell zu wissen, welche Zielgruppe ich wann mit welcher Innovationsart erreichen möchte, um am Markt erfolgreich zu sein.

Was für eine Innovation umgesetzt wird, wie neu diese in Ihrem Innovationsgrad ist, oder ob es nur eine Adaption einer Innovation aus der Vergangenheit ist, muss bereits zu diesem frühen Zeitpunkt festgelegt werden. Ist es ein bekanntes Produkt, das man verbessern kann oder ist etwas Neues für die Welt?

Danach ist es wichtig, den richtigen Start für sein Projekt zu definieren, um sich zeitgerecht mit seiner Innovation auf dem Markt zu positionieren. Jedes Suchfeld hat den Faktor Zeit klar definiert, er leitet sich unter Anderem davon ab, wann ein Trend für mein Unternehmen relevant wird. Von diesem definierten Zeitfaktor kann das Team nun zurückrechnen und den Startzeitpunkt des Innovationsprojekts zur Umsetzung setzen.

Fazit

Um den „Zeitpunkt Zukunft“ zu identifizieren ist es wichtig, die Roadmap für seine Innovationen richtig zu planen. Zuerst schaut man in die Vergangenheit, danach analysiert man Trends und leitet aus dieser Kombination Suchfelder inklusive Zielgruppe, Zeitpunkt, Innovationsart und Innovationsgrad ab, um eine realistische Innovation umzusetzen, die Markterfolg erzielt.

Julian Eberling

Born in Vienna. Since 2018 "Certified Service Design Thinker" he has been pursuing his passion as Innovation Manager at LEAD Innovation.

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