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LEAD Innovation Blog

Lesen Sie hier unsere neuesten Beiträge über Innovationsmanagement und Innovationen verschiedenster Branchen.

Datum: 25-Jun-2021
Autor: Daniel ZAPFL

Wie man als Unternehmen schnell Innovationen entwickelt - ein Praxis-Beispiel

 Innovation muss nicht immer mit einem großen Projekt verbunden sein. Gerade in Zeiten knapper Budgets und wirtschaftlicher Umbrüche sind schlankere Lösungen gefragt. Anhand einer Case Study zeigen wir Ihnen, wie Sie sehr effizient und in kurzer Zeit schlüsselfertige Innovationen entwickeln können.

Die Methode: LEAD Innovation Fastlane

Die Innovation Fastlane ist mit ihrer auf Geschwindigkeit und Effizienz ausgelegten Projektstruktur die passende Lösung für Unternehmen, die bei möglichst geringem Ressourceneinsatz rasch umsetzbare Innovationen entwickeln möchten. Das wird erreicht, indem LEAD Innovation für Sie erfindet und Ihr Unternehmen nur partiell Teil des Innovationsprozesses ist. Konkret bedeutet dies:

 

  • LEAD Innovation stellt den gesamten Prozess sicher.
  • Kurze Entscheidungsmeetings ersetzen lange Workshops.
  • Die Research-Arbeit wird an das Experten-Team von LEAD Innovation ausgelagert.
  • Gemeinsam mit Experten unseres Netzwerkes aus knapp 30.000 Erfindern erarbeiten wir für Sie Ideen und innovative Lösungen.
  • Konzepte werden professionell ausgearbeitet und präsentiert.
  • Bereits nach kurzer Zeit befindet sich Ihr Innovationsprojekt in der Prototypen Phase.

 

Innovationsvorhaben werden somit schnell auf ihre Machbarkeit geprüft und rasch auf Schiene gebracht, wodurch sich die Realisierungsquote deutlich erhöht.

Das Unternehmen: Lercher Werkzeugbau

Das 1979 gegründete Vorarlberger Unternehmen Lercher gehört zu den führenden Formen- und Werkzeugbauern in der Region. Seit 2010 wird es von Sandra Lercher und ihrem Bruder Dominik in zweiter Generation geführt. Das Unternehmen produziert für Industriekunden Kunststoff-Präzisionsteile, die von der Konstruktion über den Werkzeugbau bis hin zum fertigen Produkt im Hause abgewickelt werden. Heute zählt das auf Werkzeugbau, Kunststoffspritzguss, Protoserienfertigung sowie Lohnfertigung spezialisierte Unternehmen mehr als 135 Mitarbeiter.

Lercher

© Lercher Werkzeugbau

Die Herausforderung: Innovation versus Tagesgeschäft

Unternehmensinterne Innovationsprozesse binden Kapazitäten im Management und bei Mitarbeitern. Lercher ist in seiner Organisationsstruktur sehr flach aufgestellt, wodurch rasche, übersichtliche Prozesse geschaffen wurden. Das durchstrukturierte Tagesgeschäft lässt es aber nicht zu, von heute auf morgen Ressourcen für einen Innovationsprozess freizumachen. Das Unternehmen hat sich daher entschlossen, das Innovationsprojekt mit externer Unterstützung von LEAD Innovation durchzuführen, um voll im Tagesgeschäft weiterarbeiten zu können.

Das Ziel: Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes

Innovation ist in der Werkzeugbau-Branche essentiell, um immer am Ball zu bleiben und nachhaltig den Erfolg zu sichern. Um neben der Lohnfertigung auch ein Standbein mit eigenen Produkten aufzubauen, hat sich die Geschäftsführung von Lercher für die Innovation Fastlane entschieden. Das neue Produkt sollte auf das spezifische Know-how und die technische wie organisatorische Struktur von Lercher zugeschnitten sein. Mit anderen Worten: Ein typisches Lercher Produkt, welches nicht von jedem beliebigen Unternehmen umgesetzt werden kann.

Der Prozess: Von der Idee zum Prototyp

Im Zuge des Innovationsprojekts konnte innerhalb von wenigen Wochen das Prototypenstadium eines neuen Produkts in einem völlig neuen Markt erreicht werden. Nachfolgend die Eckpunkte des Prozesses: 

1.Analyse neuer Anwendungsfelder

Am Beginn des Projekts stand die Analyse der Lercher Kernkompetenzen. Im nächsten Schritt identifizierte das LEAD Research-Team potenzielle Anwendungsfelder und neue Märkte, in denen die Kernkompetenzen von Lercher Mehrwert stiften. Im ersten kurzen Entscheidungsmeeting überprüfte die Lercher Geschäftsführung die Longlist an Märkten und Anwendungsfeldern auf Strategie-Fit. Die 10 attraktivsten Felder wurden ausgewählt.

2.Analyse der Top-Märkte

Die ausgewählten Top Märkte wurden anschließend von den LEAD Research Specialists analysiert und detailliert mit Zahlen und Fakten aufbereitet. Besonderer Fokus bei der Analyse lag auf den Eintrittsbarrieren, dem Marktwachstum sowie dem Marktvolumen. In einer Matrix konnten anhand der erhobenen Daten die Felder übersichtlich auf Marktwachstum, Volumen und technischer Machbarkeit verglichen werden.

 

Lercher2

© LEAD Innovation

3.Auswahl des finalen Marktes

Die vier attraktivsten Felder wurden im nächsten Schritt durch externe Experteninterviews durchleuchtet. Gemeinsam mit der Geschäftsführung von Lercher Werkzeugbau wurde final entschieden, für welchen neuen Markt ein innovatives Produkt entwickelt werden soll.

4.Strategisches Suchfeld

Durch weitere Interviews wurden aktuelle Trends und Bedürfnisse von potentiellen Kunden und Anwendern erhoben. Anhand dieser Erkenntnisse konnte ein strategisches Suchfeld definiert werden. Dieses Suchfeld wurde mit LEAD Usern und anerkannten Branchenexperten aus unserem Erfinder-Netzwerk gelöst. Für die begleitende Moderation und Visualisierung zeichnete LEAD Innovation verantwortlich.

5.Konzepte und Prototypisierung

Die Geschäftsführung von Lercher erhielt anschließend mehrere Illustrationen, detaillierte Konzepte und erste CAD Modellierungen. Aktuell befindet sich das innovative Produkt in der Prototypisierung. 

Fazit: Innovation im 21. Jahrhundert

Unternehmen müssen nicht alles selbst machen, sondern können sich für Innovationsprojekte Unterstützung ins Haus holen – von der Marktrecherche über Experten- und Kundeninterviews bis hin zur Entwicklung von innovativen Konzepten. Mit dem Konzept der schlüsselfertigen Innovation schonen Sie nicht nur die Ressourcen Ihres Unternehmens, sondern haben gleichzeitig innerhalb kurzer Zeit einen fertigen Prototyp auf dem Tisch liegen.

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Daniel ZAPFL

Born in Graz, Austria. After positions as project manager & head of innovation of the project management at LEAD Innovation, Daniel Zapfl has been responsible for the success of the innovation projects of our innovation partners since January 2018.

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