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LEAD Innovation Blog

Lesen Sie hier unsere neuesten Beiträge über Innovationsmanagement und Innovationen verschiedenster Branchen.

Datum: 13-Sep-2018
Autor: Michael PUTZ

Diese neuen Innovationspartner konnten wir 2016 gewinnen

 

2016 war für mein Team und mich wieder ein sehr spannendes Jahr. Wir durften uns dabei in den verschiedensten Branchen einbringen, neues Wissen generieren, Vorhandenes weiterentwickeln und viele neue Menschen kennenlernen.

Dabei ist uns eines stets wichtig: die Abgrenzung vom Innovationsberater zum Innovationspartner. LEAD Innovation ist Innovationspartner. Warum? Ganz einfach: Wir haben das Ziel, mit unseren Kunden langfristig zusammenzuarbeiten und gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Wie in einer echten Partnerschaft eben. Treue, Exklusivität und Nachhaltigkeit gehören dort auch zwingend dazu.

Innovationspartner

In den vergangenen 12 Monaten haben wir uns in den unterschiedlichsten Industrien bewegt:

  • In der medizinischen Textilindustrie durften wir etwa mit der medi GmbH & Co. KG in Bayreuth zusammenarbeiten, um gemeinsam an einer Durchbruchsinnovation im Produktbereich zu arbeiten.
  • Im Bereich der Schalungsindustrie konnten wir wieder einen alten Kunden für uns gewinnen, die DOKA GmbH, die wir ihm Rahmen der Schaffung einer Produktinnovation unterstützen.
  • Dass wir auch im Dentalbereich tätig sind, beweist eine sehr spannende Projektkooperation mit dem international tätigen Unternehmen Ivoclar Vivadent AG aus Liechtenstein, das wir bei der Generierung einer Prozessinnovation begleiten konnten. 
  • Um neue Innovationen mit Durchbruchspotential zu schaffen, führte uns unsere innovative Reise der Innovationspartnerschaften auch in die benachbarte Schweiz. Zur SFS intec AG nach Heerbrugg.
  • Ein Blick in den hohen Norden Deutschlands zeigt mit dem Unternehmen FAUN Umwelttechnik (Teil der Kirchhoff Gruppe) ein deutsches Fahrzeugbau-Unternehmen in Osterholz-Scharmbeck, das Abfallsammelfahrzeuge und Kehrmaschinen fertigt und vor der Herausforderung stand, auf innovierende Art und Weise analoge Lösungsansätze für neue Anwendungen und Geschäftsmodelle zu konzipieren.
  • Dass unsere Innovationsmethoden auch gefragt sind, wenn es darum geht, vorhandene Kernkompetenzen in andere Anwendungsfelder zu übertragen, lässt sich an einer hochinteressanten Zusammenarbeit mit dem internationalen Unternehmen für Lichtprodukte und vernetzte Lichtanwendungen, der OSRAM Licht AG bzw. Ihrer Ausgliederung, der LEDVANCE GmbH mit Sitz in Garching bei München, sehr gut erkennen.
  • Mit der Hoppe Gruppe sowie der Schüco Polymer Technologies KG gab es gegen Jahresmitte und -ende gleich zwei innovative Unternehmen, deren Innovationsdurst im Fensterbereich nicht zuletzt dank der LEAD User Methode & dem Einbinden von externen, problemlösungsorientierten Wissensträgern und Tüftlern, den LEAD Usern, (zunächst einmal) gestillt werden konnte.

Anhand dieses bunten Branchenmixes lässt sich sehr gut erkennen, dass wir nicht branchengebunden sind, sondern uns auf viele verschiedene Industriezweige stützen können.

Paper Innovationsvorsätze

Dies ist deshalb möglich, weil wir mit Innovationsmethoden des Open Innovation Prinzips arbeiten, ein sich über beinahe alle Wirtschaftszweige erstreckendes Netzwerk pflegen und in jedem unserer Innovationsvorhaben besser werden.

 

Was ist der Open Innovation Ansatz?

„Open Innovation“, der Begriff wurde 2003 von Henry Chesbrough geprägt, ist die Öffnung des Innovationsprozesses. Wurden früher neue Produkte geheim und hinter verschlossenen Türen entwickelt, erfolgt heute eine gezielte Einbindung von Kunden, Forscher, Lieferanten und Partner in die Innovationsaktivitäten. Mehr lesen Sie gerne auch in unserem Artikel zur Defintion von Open Innovation. 

 

Was macht Open Innovation erfolgreich?

Ganz klar - ein gut funktionierendes Netzwerk. Wir haben uns in den vergangenen 14 Jahren ein internationales Netzwerk von über 8.600 Personen diverser Industrien aufgebaut, welches Tag für Tag wächst. Diese Experten gelten als Pioniere und Vordenker ihrer Branche und dienen als Ideengeber für unsere Kunden.

Gerade wenn es darum geht, innovativ tätig zu sein, sind die besten Möglichkeiten, über den Tellerrand zu blicken gerade gut genug. Sowohl beim Erstellen von Fahrplänen im Innovationsmanagement für die unterschiedlichsten Industrien, dem Roadmapping, als auch bei der Schaffung von Durchbruchsinnovationen im Bereich von Produkten, Prozessen, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen sind externe Querdenker das Fernrohr zum 360° Grad Blick. Als Wissens- und Know-How-Träger liefern sie nicht nur die richtige Expertise zu Trends und Treibern aus den Bereichen Markt, Technologie, Produkte und Normen, sondern sind als fortschrittliche Anwender mit Trendführerschaft vor allem die optimale Zutat, um nicht "im eigenen Saft zu schmoren".

Open Innovation ist somit die gezielte Öffnung des Innovationsprozesses nach außen. Externe Partner wie Kunden, Universitäten, Forschungsinstitute, Lieferanten oder Start-ups werden in den Prozess zur Entwicklung von Ideen und neuen Produkten und Dienstleistungen zum einem möglichst frühen Zeitpunkt eingebunden.

 

Unser Innovationsvorsatz für 2017

Auch wenn das erste Monat des neuen Jahres 2017 schon wieder vorüber ist und wir uns bald wieder in Mitten des ersten Quartals befinden werden, muss genug Zeit sein, um sich selbst auch Neues und Veränderungen vorzunehmen. Bei uns als Innovationspartner sehen diese heuer folgendermaßen aus:

Vorsatz 1: Innovationscontrolling konsequent betreiben.

Einfach nur zu sagen, wir brauchen mehr Ideen, ist zu kurz gegriffen. Mehr wovon? Sollen es Ideen in der Frühphase sein? Sprechen wir von Trends auf der Roadmap? Sind Innovationen bereit zur Markteinführung? Wollen wir mehr radikale Innovationen, die auch das Geschäftsmodell verändern? Das alles sind wichtige Fragen, die wesentlichen Fokus benötigen. Erst mit Hilfe eines an das Unternehmen individuell angepassten Innovationscontrollings ist es möglich, Kennzahlen über den Verlauf der Zeit zu monitoren und Prozesse und Ergebnisse in allen Bereichen zu verbessern. Nicht nur bei einem Industrieunternehmen wie Ihrem, sondern auch einem Innovationspartner wie uns funktioniert das auch 2017 bestens gemäß dem alten Grundsatz: 'What gets measured gets improved.' von Peter F. Drucker.

Vorsatz 2: Innovationskultur verbessern durch Vorbildwirkung.

Viele Ideen werden im Keim erstickt, andere Innovationsvorhaben schlafen ein und Flops demotivieren und geben den Zweiflern Recht. Dies zu verändern und eine Haltung im Unternehmen zu pflegen, dass man Neuem gegenüber offen, positiv motiviert ist und vorantreibt, was noch ungewiss ist, erfordert Vertrauen in seine Kollegen. Ebenso die Bereitschaft, kalkulierte Risiken einzugehen. "Finger-pointing" oder eine Fehlerkultur, die sich darauf konzentriert, den oder die zu identifizieren, die etwas Neues versucht haben ist auch 2017 hinderlich und wird das Unternehmen nicht zum Erfolg bringen. Vielmehr regelmäßiges Feedback zwischen allen Ebenen und ein unternehmerisch denkender Visionär als Vorbild, das ist es, was man sich vornehmen sollte. 

Vorsatz 3: Ordnung statt kreativen Chaos.

Aus der Kommunikationsbranche und einfachen Kreativitätstechniken wie dem Brainstorming entstand häufig die Meinung, dass viele Ideen wichtiger sind als die richtigen. Quantität vor Qualität und ähnlichen Taktiken, die zu viel Beschäftigung und wenig Ergebnis führen, wurde seinerzeit wesentliche Beachtung geschenkt. Klar strukturierte Roadmaps mit den priorisierten Suchfeldern für 2017 - im Rahmen der Ressourcen sorgfältig geplant - sichern den Innovationserfolg für 2018. Das muss nicht in die Ausübung einer Raketenwissenschaft ausarten, aber dennoch getan werden. Wer es nicht macht, geht unnötig Risiken ein.

Vorsatz 4: Zeiteffizienz.

Handeln statt reden, lautet unsere Devise, denn auch bei einem Innovationspartner entstehen Ergebnisse durchs Tun. In Meetings kann nur der Grundstein gelegt werden und ein Ziel beschlossen werden, eine Richtung/Strategie entschieden werden. Dies kann strukturiert und effizient herbeigeführt mit einfachen Mitteln, die aus der Moderation bekannt sind, erreicht werden, wie zum Beispiel:

  1. Ziel, Erwartung, Agenda festlegen
  2. Time keeping
  3. Entscheidungen und Aufgaben (Wer macht was bis wann) protokollieren
  4. Feedback einholen.

Und für diese einfachen 4 Punkte ist in jedem Meeting einer oder eine verantwortlich. In jedem Meeting.

Wie Sie sehen, gibt es auch bei einem Innovationspartner wie wir es sind, dieselbe Herausforderung wie bei Ihnen - das Gewinnen!

Gewinnen von Wissen, Einblicken, Ideen & Freude am Innovieren. Dadurch haben wir uns von den Pionieren der LEAD User Methode zu dem entwickelt, was wir heute sind - Innovationspartner und Anbieter des gesamten Spektrums im Innovationsmanagement.

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Michael PUTZ

Born in the Salzkammergut. After working for Shell and Porsche, he concentrated on innovation management as a study assistant at the Innovation Department of the Vienna University of Economics and Business Administration. In 2003 he founded LEAD Innovation and manages the company as Managing Partner. Lectures at MIT, in front of companies like Google or NASA.

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